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Jonathan Grunwald begrüßt neue Wolfs-Verordnung der Landesregierung

Neue Verordnung soll Konflikte entschärfen

Jonathan Grunwald, Landtagskandidat für den südlichen Rhein-Sieg Kreis, begrüßt die neue Wolfs-Verordnung des Landes. „Nach 50 Nutztierrissen im Kreisgebiet im letzten Jahr alleine durch das Wolfsrudel ‚Leuscheid‘, sind weitere Maßnahmen zum Herdenschutz notwendig“, so Jonathan Grunwald. „Mit der von der CDU-geführten Landesregierung beschlossenen Verordnung werden durch Vereinfachungen und Präzisierungen bestimmte Problemfälle künftig durch die Verordnung selbst geklärt, was die Prozesse optimiert.“ Die für den Naturschutz zuständigen Kreise und kreisfreien Städte brauchen dann nicht in jedem Einzelfall neu zu entscheiden. Freistellungen von artenschutzrechtlichen Verboten werden vorgenommen bei:

  • Maßnahmen zur „Vergrämung“ zum Schutz der menschlichen Gesundheit und zum Schutz von Weidetieren,
  • einer Besenderung von Wölfen zu wissenschaftlichen Zwecken,
  • einer erforderlichen Tötung verletzter Tiere.

Übergeordnetes Ziel ist und bleibt es nach der Rückkehr des Wolfs in seine ursprünglichen Verbreitungsgebiete, die Erfordernisse des Naturschutzes und des Herdenschutzes in Ein-klang zu bringen und das Leben mit dem Wolf so konfliktfrei wie möglich zu gestalten. „Ich plädiere für einen rationalen Umgang mit dem Wolf und den zunehmenden Übergriffen auf Weidevieh. In einer dichtbesiedelten Kulturlandschaft bleibt die friedliche Koexistenz zwischen uns bzw. unseren Tieren und dem Wolf ein naiver Traum. Der Wolf bleibt ein Raubtier an der Spitze der Nahrungskette“, so Grunwald, der sich bei einem Besuch auf Gut Felderhof in Hennef-Söven ein Bild von der aktuellen Lage gemacht hat. „Mit Blick auf Klimawandel und Unwetterereignisse dürfen wir auch weder den Erhalt unserer Heidelandschaften noch die Deichbeweidung zu unserem Schutz aus den Augen verlieren. Die gezielte Entnahme von Wölfen und Rudeln und eine unverzügliche Entschädigung der Betroffenen durch das Land nach Wolfsübergriffen sind für mich eine Selbstverständlichkeit“, bilanziert der CDU-Landtagskandidat für Bad Honnef, Königswinter, die Hennefer Obergemeinde, Meckenheim und Wachtberg.