
Im nordrhein-westfälischen Landtag fand ein besonderer Moment für das Siebengebirge und das Drachenfelser Ländchen statt: Das Naturfoto „Drachenfels im Nebel“ der Wachtberger Fotografin Dr. Ronja Linßen wurde feierlich aufgehängt.
Jonathan Grunwald, Landtagsabgeordneter für das Siebengebirge, hatte die Idee, dem ganz besonderen Wahrzeichen der Region auch im Parlamentsgebäude einen sichtbaren Platz zu verschaffen: „Jede Region braucht ihr Wahrzeichen – eine Landmarke, die Orientierung bietet, Identität stiftet und ein Heimatgefühl auslöst. Für uns ist das zweifelsfrei der Drachenfels, unser Dom.“ Mit dieser Geste schließt sich nun auch im Landtag eine symbolische Lücke.
Das eindrucksvolle Bild „Drachenfels im Nebel“, das im Vorjahr von der Landesregierung und der NRW-Stiftung als eines der besten Naturfotos Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet wurde, zeigt den Drachenfels in mystischer Atmosphäre – still, majestätisch, fast entrückt. Es ist mehr als nur ein Bild: Es ist ein Ausdruck regionaler Identität, landschaftlicher Schönheit und kultureller Verwurzelung. Zahlreiche Gäste begleiteten die feierliche Enthüllung, darunter die Landtagsabgeordneten Thomas Okos und Daniel Scheen-Pauls, Professor Karl-Heinz Erdmann, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung sowie Peter Profittlich, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bad Honnef. In persönlichen Gesprächen und einem kleinen Empfang wurde die Bedeutung des Drachenfels als regionales Symbol lebendig.
Mit der prämierten Fotografie erhält das Siebengebirge eine starke visuelle Präsenz im politischen Zentrum Nordrhein-Westfalens. Die Aktion steht exemplarisch für die enge Verzahnung von Kultur, Naturbewusstsein und politischer Verantwortung – und macht deutlich: Heimat hat einen Platz im Landtag.
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